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Einen Blick in die Zukunft zu werfen, war uns nach langer Zeit im Lockdown wichtig.

Wir sind müde und flügellahm; die Fantasie ganz schlapp.

Wir sind ängstlich geworden, wenn wir an zukünftige Umweltkatastrophen wie Waldbrände und weitere Überschwemmungen denken; oder an den Einfluss, den die nächsten Wahlen haben werden.

 

Aus dieser Angst, aus dieser Resignation heraus verschließen wir oft die Augen, oder lenken uns ab:

starren auf Bildschirme oder in die Natur.

Die Texte kreisen dann oft um ein Ich, das von der Welt und der Zukunft weit entfernt scheint.

Das beinahe so tut, als ob es die Welt nicht gäbe.

 

In der fünften Ausgabe wollten wir die Welt beleuchten, nicht das Individuum in ihr. Es geht um die Zukunft der Arbeit, um die Zukunft des Gedächtnisses, Artificial Intelligence und Überschwemmungen.

 

Ein Bild der Zukunft zu zeichnen, heißt auch immer ein Bild der Gegenwart zu zeichnen. Deswegen wünschen wir euch jetzt viel Spaß mit nicht weniger als der ganzen zukünftigen Welt,

die man vielleicht von hier aus schon sehen kann.

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